Das Netzwerk Schlaf auf LinkedIn – evidenzbasiertes Wissen rund um Schlaf
Mit einer LinkedIn-Kampagne macht das Netzwerk Schlaf auf die Bedeutung von Schlaf für Gesundheit, Prävention und Lebensqualität aufmerksam.
Netzwerk Schlaf am Gesundheitstag für Parlamentarier
Am Gesundheitstag für die Mitglieder des Schweizer Parlaments informierte das Netzwerk Schlaf über die Bedeutung von Schlaf für Gesundheit, Prävention und Wirtschaftliche Kosten. Die Gespräche zeigten das wachsende Interesse an Schlaf als gesundheits- und gesellschaftspolitischem Thema.
Unsere neu erarbeiteten Factsheets zu Schlaf und Schlafgesundheit wurden den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt und stiessen auf Interesse. Die Factsheets stehen ab sofort auf unserer Website zum Download bereit.
BAG veröffentlicht HTA-Bericht zu Baldrian
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat im Rahmen eines Health Technology Assessments (HTA) die Evidenz zu baldrianhaltigen Arzneimitteln bei Schlaflosigkeit, psychischer Belastung und Prüfungsangst bewertet. Der Bericht kommt zum Schluss, dass die meisten Studien keine überzeugende Wirksamkeit nachweisen. Lediglich für die Schlafqualität fanden sich Hinweise auf einen Vorteil gegenüber Placebo; die Evidenz wurde jedoch insgesamt als unzureichend beurteilt. Gleichzeitig schätzt das BAG, dass ein Wegfall der Vergütung Einsparungen von über 200 Millionen CHF innerhalb von fünf Jahren zur Folge hätte.
URBASAN: Wie beeinflusst unser Wohnumfeld Gesundheit, Wohlbefinden und Schlaf?
Wie beeinflusst unser Wohnumfeld Gesundheit, Wohlbefinden und Schlaf? Das Forschungsprojekt URBASAN untersucht die Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesundheit in den Neuenburger Bergen und sucht aktuell Teilnehmende. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, gesundheitsfördernde Lebensräume der Zukunft zu gestalten.
Tätigkeitsrapport Netzwerk Schlaf 2025
Dieser Bericht gibt einen Überblick der erfolgten Aktivitäten 2025 des Netzwerk Schlafs und einen Ausblick auf die geplanten Projekte im Jahr 2026.
Chatbot Schlaf – Jetzt testen
Im Auftrag von Gesundheitsförderung Schweiz hat der Beobachter Verlag zusammen mit dem Netzwerk Schlaf einen Chatbot zum Thema Schlaf entwickelt, der in den kommenden Monaten getestet werden kann.
Alle Inhalte, die dem Chatbot Schlaf zugrunde liegen, wurden von Expert:innen des Netzwerks Schlaf zur Verfügung gestellt oder geprüft. Der Chatbot Schlaf steht allen kostenlos und ohne Login oder Registrierung zur Verfügung.
Neue Studie: Vorhersage von Folgeerkrankungen anhand von Schlafdaten mittels KI-Modell
Die Studie zeigt, dass ein KI-Modell anhand von nur einer Nacht Schlafdaten das Risiko für über 130 Erkrankungen vorhersagen kann, darunter Demenz, Herzinfarkt und Schlaganfall. Grundlage sind umfangreiche Messungen verschiedener Körpersignale wie Gehirnaktivität, Atmung und Herzrhythmus.
Die Ergebnisse unterstreichen, wie eng Schlaf und Gesundheit miteinander verbunden sind und welches Potenzial in der systematischen Auswertung von Schlafdaten steckt.
Schlafstörungen kosten die Schweiz 15 Milliarden
Medizinische Behandlungen, verminderte Leistung, krankheitsbedingte Absenzen, Langzeitarbeitsunfähigkeit: Der schlechte Schlaf der Schweizer Bevölkerung kommt unser Gesundheitssystem und unsere Wirtschaft teuer zu stehen. Eine aktuelle Studie beziffert die direkten und indirekten Kosten von Schlafstörungen.
Innsbruck Sleep Summit 2026
Der Innsbrucker Schlafgipfel 2026 versammelt internationale Expertinnen und Experten, um aktuelle Entwicklungen in der Schlafmedizin interdisziplinär zu beleuchten.
Keynotes von Claudio Bassetti, Diego Golombek und Carlos Schenck geben Einblicke in Neurologie, Chronobiologie und REM-Schlafforschung.
Im Fokus stehen fachübergreifender Austausch und neue Impulse für die Zukunft der Schlafmedizin.
Schlaf junger Menschen unter Druck: Neue Daten aus der Schweiz
Aktuelle Daten aus KidsHealthCH, basierend unter anderem auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung (SGB), der HBSC-Studie und dem Suchtmonitoring Schweiz, zeigen eine ungünstige Entwicklung beim Schlaf junger Menschen:
Bei den 15- bis 24-Jährigen ist der Anteil mit pathologischen oder mittelstarken Schlafstörungen seit 2017 deutlich angestiegen. 2022 waren 28 % betroffen. Mädchen und junge Frauen berichten häufiger von Schlafstörungen als Jungen und junge Männer.
Auch bei den 14- bis 15-Jährigen ist der Anteil mit der empfohlenen Schlafdauer von mindestens acht Stunden leicht rückläufig.