Der Schlaf bekommt eine Stimme – Medienmitteilung Netzwerk Schlaf.
Unser Körper und unsere Psyche brauchen erholsamen Schlaf, um gesund zu bleiben. Ein neues Netzwerk setzt sich dafür ein, dass der Schlaf als wichtige Gesundheitsressource anerkannt wird. Am 23. Oktober feiert das «Netzwerk Schlaf» seine Gründung.
Vertiefte Informationen sowie den Link zur Anmeldung zum öffentlichen Publikumsanlass finden Sie in der Medienmitteilung.
World Sleep Forum 2024 «Sleep Health and the burden of sleep disorders»
Das WorldSleep Forum 2024 in Lugano steht unter dem Motto „Schlafgesundheit und die Belastung durch Schlafstörungen“. Das Forum wird von der Europäischen Schlafstiftung (ESF) unter der Leitung von Prof. Bassetti organisiert und richtet sich an Fachkräfte und Expert:innen.
Schlafstörungen werden noch nicht Bestandteil der Nationalen NCD-Strategie 2025 – 2028
Der Bundesrat wurde beauftragt, die Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) schnellstmöglich um Schlafstörungen zu ergänzen. In der Stellungnahme hat der Bundesrat dies leider abgelehnt. Eine möglicher Einschluss des Themas Schlaf soll erst für 2029 diskutiert werden.
Bericht zur Bedeutung der chronischen Insomnie
In dieser Interpelation wird der Bundesrat beauftragt, im Rahmen eines Berichtes darzulegen, welche Bedeutung die Chronische Insomnie für das Gesundheitssystem, die Volkswirtschaft und Gesellschaft hat. Der Bericht soll Klarheit schaffen, wo die Schweiz bei der Diagnose, Behandlung und Verminderung der negativen Konsequenzen der Chronischen Insomnie steht. Der Bundesrat anerkennt die Wichtigkeit des Thema, erkennt aber keinen Mehrwert in einem solchen Bericht und lehnt daher den Auftrag ab.
Ausschreibung Prävention in der Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung Schweiz unterstützt Projekte der Prävention in der Gesundheitsversorgung in der Entwicklungs- und Etablierungsphase. Im Zentrum stehen bereits erkrankte Menschen oder Menschen mit erhöhtem Erkrankungsrisiko. Die Förderrunde 2024 ist eröffnet. Das Fokusthema ist Schlaf. Kooperationsprojekte haben bessere Chancen auf finanzielle Beiträge. Haben Sie eine Projektidee und suchen Partner? Melden Sie sich bei uns.
Beruhigende und schlaffördernde Medikamente. Handlungsbedarf?
In der Interpellation wird festgehalten, dass die Langzeit-Verschreibung von Benzodiazepinen/Z-Drugs bei Schlafstörungen wie Insomnie problematisch ist. Es wird vorgeschlagen, dieser Praxis entgegenzuwirken und andere Optionen für längere Therapien zu bevorzugen.
Gründungs-Konferenz
Jährliche Konferenz des neu gegründeten Netzwerks Schlaf Schweiz für Fachpersonen und Entscheidungsträger:innen, die sich im Bereich Schlaf engagieren.
Mehrsprachig (alle in “ihrer” Sprache).
Teilnahme kostenlos.
Publikumsanlass: „Wie kann ich wieder besser schlafen?“ Sie fragen – Expert:innen antworten
Für alle, die sich für das Thema Schlaf interessieren.
Sprache: Deutsch.
Moderation: Katharina Locher, SRF.
Expert:innen: u. a. Dr. med. Helen Christina Slawik (UPK Basel), Dr. med. Heydy Lorena González (Hofklinik Luzern) und Dr. Albrecht Vorster (Sleep House Bern).
Teilnahme kostenlos.
Volkswirtschaftliche Dimension der chronischen Insomnie
Die Interpellation stellt dem Bundesrat Fragen zu den volkswirtschaftlichen Folgen sowie der Früherkennung und Behandlung chronischer Insomnie.
Chronische Schlafstörungen
In der Interpellation von NR Weichelt (23.4264) mit dem Titel “Chronische Schlafstörungen” wird bemängelt, dass das Thema Schlaf nicht in der Strategie zu Nichtübertragbaren Krankheiten (NCD) enthalten ist. Der Bundesrat anerkennt in seiner Antwort die Wichtigkeit des Themas und sieht die Gründung des Netzwerks sowie die Stärkung des Selbstmanagements als Lösungen. Er anerkennt Schlafprobleme als Risikofaktor bei der Entstehung von NCD’s (noch) nicht explizit.